Entspannung durch Anspannung! oder: Anspannung durch Entspannung? 

Mein Juli war vollgepackt mit Terminen, viele spannende, neue und viele, die nach zwei Jahren wieder stattfinden konnten. Ein paar von letzteren hatte ich nicht wirklich vermisst, auf die meisten allerdings habe ich hin gefiebert, bis bzw. dass sie tatsächlich stattfinden. Das alles bedeutet Stress für mich – im positiven wie im negativen Sinne. Anspannung also. 

Wie geht man damit um? Und: folgt der Anspannung immer eine Entspannung? 

Es gibt ein Zuviel an Anspannung, welches ich mit Dauerstress bezeichnen möchte. Körperliche Symptome folgen und die Anspannung türmt sich immer mehr auf. Man kommt gar nicht mehr zur Ruhe. Entspannung scheint unendlich weit weg. Was also tun? Die Antwort ist einfach: zu sich selbst zurückfinden, wieder in den eigenen Flow kommen. Wie man das schafft ist individuell und oft nicht so leicht. Resilienz, Selbstregulation und Selbstwirksamkeit spielen hier eine große Rolle. 

Wenn ich körperliche und geistige Überlastung bei mir selbst bemerke, heißt es für mich raus in die Natur, Laufen oder Barfußgehen. Danach geht’s mir deutlich besser. Wenn ich darauf noch Yoga und Meditation folgen lasse, bin ich meist wieder ganz gut bei mir angekommen. 

Gewissermaßen bekomme ich eine erfolgreiche Entspannung, durch die Anspannung davor. Andersrum funktioniert es bei mir allerdings auch: wenn ich später am Tag etwas vor mir habe, was mich in Anspannung versetzen wird, hilft es, davor zu entspannen und zu sich zu kommen. Wenn ich allerdings über längere Zeit nur meinen Geist fordere, bin ich irgendwann auch wieder unter Stress, weil mir die Bewegung fehlt.  

Mit meinem kleinen Beitrag will ich sagen, dass das Eine (die Entspannung) das Andere (die Anspannung) braucht – in einem mittleren, gesunden Maß. ࿔ 

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