Eine Begegnung hat mich zurückversetzt in den Mensch, der ich vor mehr als 15 Jahren war. Damals war ich auf der Suche nach dem großen Glück und ständig neuen Abenteuern.
Die Glücksmomente, die ich erlebt habe – am Berg im Schnee oder Fels – waren intensiv, doch meist von kurzer Dauer. Momente eben, die inzwischen Erinnerung sind.
Was ist heute anders? Bin ich langweilig? oder noch schlimmer: alt geworden? und: will ich wieder so sein, wie früher?
Eigentlich nicht. Damals war ich bestimmt von Äußerlichkeiten und dem Druck einem bestimmten Bild zu entsprechen. Ok, das ist heute auch noch bissl so 🙂 so trage ich gerne eine gewisse Marke, die jeden erkennen lassen soll, dass ich immer noch Bergsportler bin, mit einem Interesse an Nachhaltigkeit.
Trotzdem. Die Perspektive hat sich geändert. Die Suche nach dem einen Glücksmoment ist gewichen, für die Weitergabe von Glück an andere Menschen. Besonders Menschen, die sonst nicht gesehen werden, bekommen heute meine Aufmerksamkeit, oft in Verbindung mit meiner immerwährenden Leidenschaft, dem Klettern.
Das bringt mir Zufriedenheit: ein tiefes, dauerhaftes Gefühl, welches ich hin und wieder mit Glücksmomenten würzen darf.
