Wettkampf und Wettbewerb – brauch ich das?

Im Alter, wird man weiser, milder und zufriedener. Oder? Beginnt das Alter mit dem Renteneinritt, weil vorher habe ich keine Zeit dazu? und was hat das mit Wetten, Kämpfen und Bewerben zu tun?

Beim Wetten tippe ich auf das eine, wenn ich Pech habe kommt das andere zum Zug. Beim Kämpfen verteidige ich mich, fordere ich heraus und gib` alles. Bewerben ist ähnlich: ich präsentiere mich, ich werbe dafür, wie toll ich bin und wette darum, dass ich die Beste bin.

Jetzt wieder zum Alter. Will ich mich tatsächlich im Alter nicht mehr messen, mich nicht mehr selbstdarstellen und nur noch genügsam die ruhige Kugel schieben? Ja, vielleicht, klingt aber ein bißchen langweilig. Und was lass ich mir dadurch eigentlich entgehen?

Wettkämpfe oder Wettbewerbe, der verschiendensten Art, können eine gesunde Seite haben: am Ball bleiben, statt die ruhige Kugel schieben.

Manchmal gewinnen wir, manchmal verlieren wir. Auf jeden Fall lernen und wachsen wir daran, wenn wir es zulassen. Wir bleiben geistig und/ oder körperlich in Bewegung. Vielleicht werden wir sogar objektiv bewertet. Das kann u.a. bei der Selbstreflexion hifreich sein. Letztenendes bringts doch auch Spaß – und das schadet in keinem Alter.

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