Wille, Schicksal und Selbstsabbotage

Diesesmal gibt es ein Begriffepaket, welches auf den ersten Blick etwas ungewöhnlich scheinen mag.

„Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.“ Dann gibts da noch den Zufall und sein dramatischer Kumpel, das Schicksal. Schaffe ich alles, wenn ich nur will? Was ist, wenn mir zufällig – oder schicksalhaft – dabei was dazwischen kommt? Letzteres zeigt schon ein bißchen Richtung Selbstsabbotage, nach dem Motto: ich will ja, aber mir ist etwas dazwischen gekommen. Irgendwie kommt sogar ganz oft was dazwischen. Außerdem hat mein Leben ein schicksalshafte Wendung genommen, seitdem kann ich nicht mehr, obwohl ich wollte.

Wer will, findet Wege, wer nicht will, findet Gründe.“

– Götz W. Werner, Dalai Lama o.ä.

Mit einem Blick in die eigene Lebensgeschichte finden sich (hoffentlich) Ziele, Punkte, Abschlüße, die man geschafft hat, trotz widriger Umstände. Dem Zufall zu trotz, dem Schicksal ein Schnippchen geschlagen.

Ich will nicht einfach Sprüche klopfen, sondern zeigen, dass wir das Potential, um uns zu entfalten in uns tragen und dadurch Stärke entwickeln können, die wir vielleicht gar nicht geglaubt hatten zu haben.

Wille und Motivation spielen eine große Rolle. Wenn beide nicht vorhanden sind, gehts schleppend, Ausreden und Gründe fürs „geht doch nicht“ tun sich auf. Dann kommt die Selbstsabbotage um die Ecke und wir sind wieder ganz klein und tappen auf der Stelle. Schade!

Also: was will ich eigentlich statt „jetzt muss ich erstmal mein todo-Liste“ abarbeiten. Innehalten, nachfragen, Wege entdecken.

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