♡Kindness♡

Irgendwo im Netz bin ich die Tage auf etwas gestoßen, das mich seitdem beschäftigt. Ungefähr so ist es bei mir hängengeblieben: „wie man mit Dir als Kind gesprochen hat, so spricht Dein inneres Kind heute zu Dir“.

Ich muss gestehen, wenn ich „inneres Kind“ lese oder höre, regt sich in mir ein Widerstand und ich blocke ab. Bitte an dieser Stelle mein Verhalten noch nicht interpretieren 😉

Außerdem finde ich es grundsätzlich wichtiger in der Gegenwart zu sein und dort „aufzuräumen“, um damit die eigene Zukunft in gewisser Weise selbst – soweit möglich- zu gestalten.

Dennoch denke ich immer noch über diese Aussage nach. Zugegebenermaßen weiß ich nicht, von wem sie kommt. Zudem macht sie mich sogar etwas traurig. Denn ja, manchmal sagt mir mein innerer Kritiker etwas – heute noch – was mir als Kind gesagt wurde und schon damals nicht unbedingt gestimmt hat, bzw. mir nicht gutgetan hat. Ich lasse das zu und denke mir vielleicht: ja stimmt, das war ja schon immer so. Ich lasse mich davon runterziehen – immer noch. Sicherlich geht das auch andersherum, sozusagen das „positive, innere Kind“ sprechen lassen.

Da kann ich ansetzen – bei mir selbst, indem ich negatives in positives umwandle. Aber vor allem kann ich es meinen Kindern gegenüber umsetzten. Auch andere Mitmenschen freuen sich sicher, wenn man bissl achtsam ist, wie etwas gesagt wird. Zu hoffen bleibt dann nur noch, dass der Mitmensch daraus nicht sein eigenes Süppchen kocht.

Photo by Ron Lach on Pexels.com

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