Meistens laufen meine Beiträge daraufhinaus, dass es gut tut achtsam zu sein, in sich reinzuspüren und innezuhalten. Es geht um Selbstreflektion und den Kontakt nach innen.
Für Menschen wie mich ist es oftmals nicht so schwer Selbstreflektion zu praktizieren. Wenn gleich daraus oft negative Selbstkritik wächst, die mir dann auch nicht gut tut. Dennoch fällt es mir generell leichter nach innen zu schauen.
Meine Schwierigkeiten liegen im Blick nach außen. Ich weiß schon, dass ich die Aufnahme meiner Botschaften, die ich sende, nur bedingt beeinflussen kann. Manche sehen halt, was sie sehen wollen und hören, was sie hören wollen.
Aber was ich mir genau anschauen kann sind meine verschiedenen Rollen, die ich nach außen darstelle. Wann ich sie einsetze und ob bzw. wie sie sich überschneiden. Abgrenzung und Eigenverantwortung spielen hier eine Rolle.
Für mich ist alleine sein kein Thema – im Gegenteil – ich genieße Zeit mit mir. Was ich allerdings oft nicht haben kann, ist es alleine unter Menschen zu sein. Da schleicht sich so ein ungutes „ich gehöre nicht dazu“ ein.
Muss ich immer „dazugehören“? So sein wie die anderen? Erwartungen entsprechen?
Ich bestimme letztendlich selbst, wie mein „Außen“ sein soll. Take it, change it or leave it.
Aber so einfach ists halt dann doch nicht immer.
