Klingt etwas flapsig, eröffnet aber vielschichtige Gedankenexperimente. Beim Wort Schönheit, denken die meisten wahrscheinlich an Schönheitsideale – die sich meist an äußerlichen Merkmalen orientieren und dennoch individuell bewertet werden. Dabei bewerten wir oft nicht einmal absichtlich. Vielleicht haben wir eine Idealvorstellung und dann kommt etwas, „das haut einen um“. Mag es ein Mensch, Musik, Kunst oder der schönste Sonnenuntergang aller Zeiten sein.
Bleiben wir beim Mensch. Da ist jemand, der/ die uns unheimlich, auf eine schöne Art und Weise, beeindruckt. Aber er/ sie fällt aus unserem „Beuteschema“. Wie kann das sein?
Öfter als man glaubt, setzt der Verstand aus. Klingt schlimm, ist aber gut so. Andere, unbewußte Kanäle arbeiten für uns. Zu diesen Kanälen zählen unsere Sinne. Je nachdem, wie man gepolt sein mag, ist der eine oder andere Sinn (Hören, Sehen, Fühlen, Riechen, Schmecken) stärker, bzw. empfindlicher ausgeprägt. Ein Beispiel zum Thema hören: hier kann eine Stimme reichen, und man ist verzaubert, ohne das optische wahrgenommen zuhaben.
Schönheit wird also „von innen“ wahrgenommen. Was heißt dann: sie kommt von innen?
Ich kenne Menschen mit unglaublicher, innerer Schönheit – die man durchaus aufgrund ihres Äußeren auch auf die Straße lassen kann. Aber diese Menschen strahlen von innen heraus. Das spüre ich, das erkenne ich an ihrem Verhalten, das höre ich an ihrer Stimme.
Was läßt einen von innen heraus strahlen?
Hier könnte ich jetzt coaching Schlagwörter anwenden, von denen viele schon eher abgenutzt sind. Nein, ich will es belassen bei:
Authentizität – Selbstakzeptanz – Liebe.
Schöne Sommerferien♡
