Darf ich? – Ja!
Kann ich? – Njein.
Ein paar von euch kennen das vielleicht auch: ich habe Schwierigkeiten damit glücklich zu sein. Die letzten Jahre habe ich mich viel mit dem Thema Glück beschäftigt, daher weiß ich: Ja, sogar ich darf glücklich sein.
Aber es fällt mir schwer, mir das zuzugestehen bzw. mir das selbst zu erlauben. Es gibt Momente, da könnte ich die Welt umarmen. Ich habe etwas geschafft und sollte einfach nur stolz drauf sein. ABER: „vielleicht hätte ich das noch besser machen können?“ oder „wie kann ich glücklich sein, wenn es der mir nahen Person gerade mies geht – oder ich sie vielleicht gestern, vor Monaten, vor Jahren verletzt habe?“
Mag komisch klingen, aber vielleicht trotzdem für manche nachvollziehbar. Zum einen, gebe ich zu, habe ich einen perfektionistischen touch, dadurch gibts immer „Luft nach oben“.
Zum anderen kann/ darf ich erst glücklich sein, wenn es meinen Lieblingsmenschen auch gut geht, oder?
Mein Kopf weiß, dass das nicht stimmt. Aber dadurch, dass diese Prägung tiefst in mir verwurzelt ist, haben sich sehr hohe Blockaden in mir aufgebaut.
Was hilft? Der Weg nach innen – selbst wenn es da dunkle Stellen gibt, die Sonnenstrahlen sind stärker.🔆
