Wut tut gut

Wut ist eine Grundemotion, d.h. sie wird von den meisten Menschen der Welt als solche erkannt und ist mit einem Handlungsimpuls nach außen verbunden, der auch mal etwas heftiger ausfallen kann. Dieser Impuls kann verdrängt werden, bis zu dem Punkt wo alles Angestaute auf einmal herausbricht. Da kann einem der Empfänger dieses Ausbruchs schon mal leid tun – zumal dieser meist nur zufällig Zeuge ist bzw. derjenige ist der alles abbekommt, ohne direkt daran beteiligt zu sein – an diesem Wutanfall.

Für den Aggressor schafft das Erleichterung – jetzt ist alles raus, Energie wird frei. Wenn jedoch der Empfänger den Wutausbruch persönlich nimmt, ist die Erleichterung einseitig, kurzweilig und gefolgt von einem mehr oder weniger einfach zu lösenden Konflikt.

Was also tun mit der Wut? sofort rauslassen, damit jeder weiß, dass ich gerade richtig sauer bin? Funktioniert nur manchmal, denn nicht jeder kann mit einem „Wüterich“ emphatisch- objektiv umgehen. Besser ist es die Emotion als erstes zu hinterfragen: warum löst XY so ein Wut in mir aus? hat XY bei mir wunde Punkte getroffen? wie kann ich damit umgehen?

Es gilt diese negative Wut in positive Energie umzuwandeln. Wut setzt eine unglaubliche Kraft frei. Kraft bedeutet power und power ist Kraft und Energie zugleich. Es liegt an einem selbst die gute Wut zu schaffen – die Energie steckt schon drin.

„Zuerst kommt der Blitz
Dann kommt der Donner
Und am Ende kommt die Sonne“

von Virgina Jetzt! – die ich immer noch gerne höre 🖤

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