Früher oder später versteht jeder, dass man nicht perfekt sein kann. Selbst wenn alles wunderbar durchgeplant ist, hilft manchmal doch nur Improvisation. Perfektion ist unmöglich und vor allem anstrengend. Da klingt Selbstoptimierung doch schon viel besser. Ich muss nicht perfekt sein, sondern nur optimiert.
Doch was bedeutet Selbstoptimierung eigentlich? Wie kann ich mich optimieren?
Diese Fragen lösen bei mir Stress aus, weil es für mich nach harter Arbeit mit mir selbst klingt. Ausserdem sagt es mir auch, dass ich noch nicht optimal bin. Optimieren geht immer. Ist auch grundsätzlich gut, wenn man sich immer wieder selbstkritisch betrachtet und schaut, was man aus sich selbst noch machen kann.
Zu unterscheiden sind hier die Optimierung von Innen heraus und die Äußere. Die innere Selbstoptimierung umschließt für mich Gelassenheit, Gleichmut, die Rückkehr zum eigenen Seelenfrieden und viele andere wertvolle Dinge in diese Richtung. Die äußere Optimierung – tja, wo soll ich anfangen? Abnehmen, Muskeltraining, neue Frisur?
Es gibt vieles, das an einem selbst noch besser sein könnte. Aber trotzdem darf Selbstakzeptanz und Geduld nicht fehlen. Wir alle werden älter und runzeliger, früher oder später.
Aber mit einem Lächeln von Innen heraus gelingt alles besser. ☼




